Günstige Immobilienkredite

7 November 2011 von admin Keine Kommentare »

Wer die aktuellen Meldungen über die Finanzmarktkrise verfolgt, wird sich sicherlich fragen, wie es um die Entwicklung der Finanzen allgemein und der Zinsen für Immobilienfinanzierungen ganz besonders steht. Waren Experten bis vor einigen Wochen nämlich noch der Meinung, dass die Erholung der Wirtschaft auch einen Anstieg der Zinsen zur Folge hat, so sind sie angesichts der Krisen in Griechenland und dem Euro eines besseren belehrt worden. Kredite mit einer Zinsbindung von fünf Jahren erhalten potenzielle Immobilienerwerber schon ab 2,5 %; zehnjährige Kredite für unter 3,5 %.

Aufgrund dieses historisch niedrigen Zinsniveaus ist es nur zu verständlich, dass die Banken eine vermehrte Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen verzeichnen. Gerade auch wegen der Ungewissheit auf dem Kapitalmarkt ist die Nachfrage nach Krediten mit einer Zinsbindung von 20 Jahren stark gestiegen. Und wer in den nächsten ein bis zwei Jahren sowieso mit seiner Bank über eine Anschlussfinanzierung verhandeln muss, überlegt es sich, diese aktuell niedrigen Zinskonditionen vorab durch ein Forward-Darlehen zu sichern.

Wer sich allerdings erstmals mit dem Gedanken trägt, eine Immobilie zu erwerben, sollte nicht nur auf die günstigen Zinsen achten, sondern sich umfassend darüber informieren, ob und wenn ja unter welchen Bedingungen eine Finanzierung überhaupt in Frage kommt. Denn eine Baufinanzierung ist immer eine individuelle Angelegenheit, die zwingend auch auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Erwerbers abgestimmt sein muss. Deutlich wird das in Bezug auf die familiäre Situation. Erwirbt eine Familie mit Kindern ein Eigenheim, können diese unter Umständen die zinslosen Förderdarlehen der Landesbanken in Anspruch nehmen. Energetisch sanierte Immobilien bzw. Neubauten nach den neuesten energetischen Bestimmungen werden durch entsprechende Förderdarlehen der KfW zinsgünstig finanziert. Und allgemein für Arbeitnehmer interessant ist die Möglichkeit, die staatlichen Zulagen aus dem Wohn-Riester für die Finanzierung einer selbst bewohnten Immobilie zu nutzen. Das kann geschehen durch Abschluss eines extra dafür zertifizierten Bausparvertrages. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Zulagen als Tilgung für ein Annuitätendarlehen in Anspruch zu nehmen. Diese Alternative bieten aber im Augenblick nur sehr wenige Kreditinstitute an.

Insofern kann ganz sicher gesagt werden, dass ein Immobilienerwerb nicht zuletzt auch wegen der Notwendigkeit für eine Private Rentenversicherung im Augenblick eine lohnenswerte Alternative ist. Sie muss aber wohl überlegt sein und sollte nur mit entsprechendem Eigenkapital in Angriff genommen werden.

Zinsen für Baufinanzierung trotz Griechenlandkrise niedrig

7 November 2011 von admin Keine Kommentare »

Wer die aktuellen Meldungen über die Finanzmarktkrise verfolgt, wird sich sicherlich fragen, wie es um die Entwicklung der Finanzen allgemein und der Zinsen für Immobilienfinanzierungen im Speziellen steht. Waren Experten bis vor einigen Wochen noch der Meinung, dass die Erholung der Wirtschaft auch einen Anstieg der Zinsen zur Folge hat, so sind die Fachleute angesichts der Krisen in Griechenland und der des Euros eines besseren belehrt worden. Kredite mit einer Zinsbindung von fünf Jahren erhalten potenzielle Immobilienerwerber schon ab 2,5 %; zehnjährige Kredite für oft unter 3,5 %.

Aufgrund dieses historisch niedrigen Zinsniveaus ist es nur zu verständlich, dass die Banken eine vermehrte Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen verzeichnen. Gerade auch wegen der Ungewissheit auf dem Kapitalmarkt ist die Nachfrage nach Krediten mit einer Zinsbindung von 20 Jahren stark gestiegen. Und wer in den nächsten ein bis zwei Jahren sowieso mit seiner Bank über eine Anschlussfinanzierung verhandeln muss, überlegt, die niedrigen Zinskonditionen vorab durch ein Forward-Darlehen zu sichern.

Wer sich allerdings erstmals mit dem Gedanken trägt, eine Immobilie zu erwerben, sollte nicht nur auf die günstigen Zinsen achten, sondern sich umfassend darüber informieren, ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen eine Finanzierung überhaupt infrage kommt. Egal, ob Häuser im Tessin oder eine Ferienwohnung auf Sylt, die Baufinanzierung ist immer eine individuelle Angelegenheit, die zwingend auch auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Erwerbers abgestimmt sein muss.

Deutlich wird dies in Bezug auf die familiäre Situation. Erwirbt eine Familie mit Kindern ein Eigenheim, können diese unter Umständen die zinslosen Förderdarlehen der Landesbanken in Anspruch nehmen. Energetisch sanierte Immobilien bzw. Neubauten nach den neuesten energetischen Bestimmungen werden durch entsprechende Förderdarlehen der KfW zinsgünstig finanziert. Für Arbeitnehmer ist die Möglichkeit interessant, die staatlichen Zulagen aus dem Wohn-Riester für die Finanzierung einer selbst bewohnten Immobilie zu nutzen. Dies kann u. a. durch Abschluss eines extra dafür zertifizierten Bausparvertrages geschehen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Zulagen als Tilgung für ein Annuitätendarlehen in Anspruch zu nehmen. Diese Alternative bieten aber im Augenblick nur sehr wenige Kreditinstitute an.

Insofern kann ganz sicher gesagt werden, dass ein Immobilienerwerb nicht zuletzt auch wegen der notwendigen privaten Altersvorsorge im Augenblick eine lohnenswerte Alternative ist. Sie muss aber wohl überlegt sein und sollte nur mit entsprechendem Eigenkapital in Angriff genommen werden.

Bauzinsen auf Rekordtief

7 November 2011 von admin Keine Kommentare »

Die Bauzinsen in Deutschland befinden sich auf einem historischen Tief. Schon im Herbst 2010 hatten sie sehr niedrig gelegen, dann hob die EZB ab dem April 2011 die Leitzinsen in zwei Schritten um insgesamt 0,5 Prozent an. Sämtliche Experten kamen nach Anwendung einer klassischen Chartanalyse zu dem Schluss, dass die Bauzinsen dieser Entwicklung folgen würden, bis zum Oktober 2011 ist dies jedoch nicht geschehen.

Erklärungen für das Zinstief
Das Zinstief im Herbst 2011 ist tatsächlich erstaunlich und angesichts des Marktumfeldes nicht nur historisch tief, sondern auch historisch einmalig. Denn sowohl die Zinsen für Tages- und Festgeldanlagen als auch diejenigen für zweckungebundene Ratenkredite oder Pkw-Finanzierungen sind inzwischen leicht nach oben gegangen, wie es nach einer Leitzinserhöhung der EZB auch völlig normal ist. Nur das Baugeld verhält sich dieses Mal anders. Der erste Zinsschritt der EZB hatte am 09. April 2011 (um 0,25 Prozent) stattgefunden, eigentlich müsste sich spätestens im Herbst 2011 eine Anpassung der Bauzinsen feststellen lassen. Es gibt jedoch Erklärungen für die sinkenden Zinsen. Die Leitzinsanhebung der EZB dürfte auf absehbare Zeit die letzte gewesen sein. Noch im Februar 2011 war darüber spekuliert worden, dass es im Oktober oder November noch mal zu Erhöhungen kommen könnte, das hat die EZB im September 2011 endgültig verneint. Zu stark schwelt die Eurokrise, man fürchtet ein Abwürgen der Konjunktur. Die sensible Hypothekenwirtschaft nimmt solche Signale sehr genau auf.

Was sollen Bauherren jetzt tun?
Wer einen Neubau schon länger plant, braucht nicht auf bessere Zeiten zu warten, die Zeiten sind hinsichtlich der Zinsen so gut wie nie. Sogar ein Forward-Kredit für eine Finanzierung erst in einigen Jahren (bis 60 Monate Vorlauf) könnte eine gute Idee sein. Die Zinsen liegen im Branchendurchschnitt bei etwa 3,5 Prozent, völlig exakte Zahlen sind aufgrund der unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen nicht anzugeben. Sie lagen jedoch zu Beginn der 2000er Jahre für vergleichbare Darlehen bei mehr als sechs Prozent. Eine Zinsverringerung um 2,7 Prozent bedeutet bei einem Darlehen von 150.000 Euro und 20 Jahren Laufzeit eine Ersparnis von 53.300 Euro.

Allerdings raten sogar die Banker davon ab, Bauvorhaben überstürzt anzugehen. Eine Immobilie ist und bleibt immer noch ein Lebensprojekt. Allein wer ohnehin Geld anlegen möchte, Aufwendungen steuerlich geltend machen kann und gern in Immobilien investieren will, kann die Gunst der Stunde nutzen. Denn das “Betongeld” schützt auch vor Inflation. Die Preise für Immobilien steigen leicht, die Mieten ebenfalls. Die Konstellation ist also für Investoren fast noch besser als für private Bauherren, die eine Selbstnutzung anstreben.

Baufinanzierung als Chance in Krisenzeiten

17 August 2011 von admin Keine Kommentare »

Auf den Finanzmärkten herrscht große Verunsicherung. Amerikanische und europäische Verschuldung bringen ganze Staaten an den Rand des Ruins. In diesem Umfeld mit unsicherer Zukunft flüchten viele Anleger in sichere Sachwerte. Die klassische Flucht in Edelmetalle hat den Goldpreis auf Rekordhöhe getrieben. Andere Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium sind ebenfalls auf Höchstständen angelangt. Für Anleger und Investoren bieten sich immer weniger Möglichkeiten zur preiswerten Schaffung von Sachwerten. Die letzte Lücke ist das große Feld der Immobilien. Mit einer Baufinanzierung zu historisch einmaligen Konditionen ist das auch im aktuellen Umfeld der Krisen eine echte Alternative.

In den letzten Jahren litten Immobilien unter den Empfehlungen zur demografischen Entwicklung. Angeblich sorgen die sinkende Bevölkerungszahl und ihre Überalterung für großen Leerstand an Wohnraum und damit für sinkende Preise. Dazu kam die Immobilienkrise in den USA durch faule Kredite. Das Signal der Analysten hieß lange Zeit: Finger weg von Immobilien. Dieses Signal ist falsch und nicht marktgerecht. Gerade die Überalterung in den nächsten Jahrzehnten eröffnet Chancen. Während an den Börsen die Altersvorsorge in Fonds und Rentenpapieren zusehends vernichtet wird, ist in vielen Bundesländern ein Überangebot an unglaublich preiswerten Immobilien verfügbar. Die älteren Mitbürger lieben das Wohnen im eigenen Heim und einen eigenen Garten. Sie legen vor allem keinen Wert auf einen nahegelegenen Arbeitsplatz. Eine Immobile in den besten Lagen der Ballungsräume ist nach wie vor kaum finanzierbar. In der Fläche oder dem Umland der Städte ist aber ein attraktiver Käufermarkt entstanden. Baufinanzierung ist mit äußerst geringen Zinssätzen möglich. Egal, ob eine Ferienwohnung auf Sylt oder ein Altersruhesitz in der Peripherie. Oft ist der Kauf einer Immobilie gemessen an der monatlichen Miete sogar billiger. Viele Anleger verfügen mit Renteneintritt über ein ansehnliches Eigenkapital und müssen nur geringe Teile der Kaufsumme mit einer Baufinanzierung ergänzen. Andere möchten nur ihr Geld anlegen und eine Immobile zur Vermietung erwerben. Die Chancen und die Auswahl dazu sind bei noch moderaten Preisen groß.

Zinsen niedrig – Rat zu Umschuldung oder Forwarddarlehen

17 August 2011 von admin Keine Kommentare »

Immobilienfinanzierung ist ein langfristiges Geschäft. Die vollständige Tilgung eines Darlehens kann leicht 30 Jahre dauern. Um so wichtiger ist der Abschluss der Finanzierung mit besonders günstigen Bedingungen. Bei der Schlussabrechnung einer Immobilienfinanzierung kann man durch kleine Zinsunterschiede leicht eine 5-stellige Summe zusätzlich bezahlt haben, hat man das falsche Produkt gewählt oder ist zu spät umgestiegen.

Trotz der turbulenten Vorgänge an den Finanzmärkten sind Finanzierungen für Immobilien stabil geblieben. Sie haben sich im Gegensatz zu den vergangenen Monaten sogar verbilligt. Aktuell kann eine Baufinanzierung bei sensationellen 3,15 % Nominalzins begonnen werden, wenn die Beleihung maximal 60 % beträgt und der Kreditnehmer eine einwandfreie Bonität aufweist. Das Zinsniveau ist seit einiger Zeit schon sehr moderat und wird immer wieder als historisch niedrig bezeichnet. Die Entscheidung zum Kauf oder Bau einer Immobilie sollte nun definitiv stattfinden und nicht weiter verschoben werden. Wer schon eine Immobile besitzt und mit einer laufenden Finanzierung zu tun hat, sollte dringend den Taschenrechner zücken und eine Umschuldung oder ein Forwarddarlehen durchrechnen. Eine Umschuldung wäre die vorzeitige Ablösung einer Hypothek trotz der fälligen Vorfälligkeitsentschädigung und dem Umstieg auf eine neue langfristig angelegte Finanzierung mit sehr niedrigem Zinssatz. Mit dem Forwarddarlehen kann bei noch laufenden Finanzierungen bereits die Anschlussfinanzierung eingekauft werden. Sinnvoll ist das bei Restlaufzeiten von unter drei Jahren. Laufen die Produkte noch länger, ist die Umschuldung i.d.R. wirtschaftlicher.
Abschließend ein Tipp für Anleger, die eine bezahlte Immobilie besitzen. Mit einer Hypothek zu knapp über 3 % lässt sich Geld verdienen. Die geliehene Summe wird als Festgeld angelegt und bringt schon bei 2-jähriger Anlage 4 % Zinsen ein. Bei höheren Zinssätzen und längerer Anlagezeit lässt sich der Tilgungsanteil einer Hypothek mit 1 % Tilgung erwirtschaften. So sinnvoll Börsenseminare und Chartanalysen auch seien mögen, am Ende der Laufzeit zahlt man auf einen Schlag die Restschuld zurück, hat aber die Differenz zur Darlehenssumme noch auf dem Konto liegen.

Mehrere Darlehen bei der Hausfinanzierung

3 August 2011 von admin Keine Kommentare »

Die Zinsbindungsfrist
Die Zinsen sind günstig wie seit dreißig Jahren nicht mehr, wer kann, sollte jetzt sein Eigenheim finanzieren. Die EZB hat bereits zweimal im Jahr 2011 die Zinsen angehoben, Bauzinsen werden bald folgen. Bauherren, die mehrere Darlehen zur Finanzierung nutzen, sollten dennoch einheitliche Zinsbindungsfristen anstreben.

Die Mischfinanzierung
Natürlich kann ein einzelner Eigenheimkredit aufgenommen werden, in der Praxis findet sich jedoch häufig eine Mischfinanzierung. Wenn ein Bausparvertrag vorliegt, wird dieser natürlich genutzt, um die Ansparsumme und einen zinsgünstigen Baukredit zu erhalten, gleichzeitig gibt es Förderungen von der KfW, auf die man nicht verzichten sollte. Sie sind zum Beispiel an energieeffizientes Bauen gekoppelt, was großen Sinn macht. Also binden Bauherren oft zwei und manchmal drei Darlehen in ihre Baufinanzierung mit ein.

Zinsbindungsfristen
Jedes dieser Darlehen kann andere Zinsbindungsfristen aufweisen. Ideal wären einheitliche Fristen, weil es irgendwann um die Anschlussfinanzierung geht, die wahrscheinlich nur noch von einer Bank kommt. Gut wäre es, zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig auslaufende Erstfinanzierungen zu haben. Dafür braucht man natürlich ein funktionierendes Dokumentenmanagement. Sollte mit einem Bausparer gebaut werden, kann die Zweithypothek in der Zinsbindungsfrist an diejenige des Bausparvertrages angeglichen werden, wenn die Bank mitspielt. Die Darlehen sollten vom gleichen Termin aus starten. Dann wäre es möglich, auf den Monat pünktlich in zehn oder fünfzehn Jahren über eine einzige Anschlussfinanzierung zu verhandeln. Der Bauherr wäre dann hochflexibel und kann sich das Geldinstitut mit den günstigsten Konditionen aussuchen.

Alternativen
Wenn die Möglichkeit einheitlicher Zinsbindungsfristen nicht besteht – Bausparer und KfW-Darlehen haben ihre eigenen Regeln – und nach Ablauf einer Zinsbindung einzelne Darlehen die Umschuldung blockieren, könnte die Anschlussfinanzierung teurer werden. Sollte aber eine Hauptfinanzierung mit 15-jähriger Zinsbindung gewählt werden, was gegenwärtig zu empfehlen ist, und ein KfW-Darlehen kürzer laufen, wäre dann zu einer Zwischenfinanzierung mit kurzer Zinsbindungsfrist zu raten, damit irgendwann alle Darlehen einheitlich auslaufen. Sprich: Ein KfW-Darlehen läuft in zehn Jahren aus, die Hauptfinanzierung in fünfzehn Jahren. Dann wird der KfW-Anteil durch ein Darlehen mit fünfjähriger Laufzeit ersetzt. Das wäre ein möglicher Weg.

Immobiliendarlehen mit langer Zinsbindung

3 August 2011 von admin Keine Kommentare »

Viele Bauherren sorgen sich derzeit über steigende Preise in der EU, da Inflationen erfahrungsgemäß höhere Zinsen mit sich bringen. Noch besteht aber kein Grund zur Sorge, da Immobilienkredite im Chartanalyse Vergleich zum Durchschnitt der letzten 20 Jahre noch immer vergleichsweise günstig sind. Derzeit liegt ein Immobilienkredit mit zehn Jahren Zinsbindung bei etwa vier Prozent, im Durchschnitt der letzten 20 Jahre lag der Zins bei 5,95 Prozent. Mit der Leitzinserhöhung im April stieg auch der Zinssatz für Immobilienkredite. Für einen Vertrag mit zehnjähriger Zinsbindung lag dieser bei durchschnittlich 4,27 Prozent. Mittlerweile ist er aber wieder auf unter vier Prozent gefallen. Es wird jedoch eine weiteres Anziehen des Leitzinses erwartet, was auch die Zinsen für Immobiliendarlehen wieder hoch ziehen wird.

Planungssicherheit kann durch eine lange Zinsbindung erreicht werden. Zwar bekommt man Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bereits ab 3,66 Prozent, während Zinsfestschreibungen für 20 Jahre einen Effektivzins von etwa 4,24 Prozent bedeuten. Jedoch ist hierbei eine doppelt so lange Planungssicherheit gegeben und könnte bei weiter steigenden Zinssätzen langfristig sogar eine Ersparnis bedeuten.

Gerade zu Zeiten, in denen sich der Zinssatz für Immobilienkredite in einem Tief befindet, ist eine lange Zinsbindung empfehlenswert. So kann sich der Bauherr für einen langen Zeitraum sicher sein, nicht von sich erhöhenden Leitzinssätzen betroffen zu sein. Das Risiko, zu viel zu bezahlen, weil die Zinsen sinken könnten, ist verschwindend gering, da diese bereits sehr niedrig sind, und steht in keinem Verhältnis zu der viel höheren Wahrscheinlichkeit der Zinssteigerung. Meistens sind Kündigungen mit sechsmonatiger Kündigungsfrist nach zehn Jahren Laufzeit möglich. Das heißt, bei einer zwanzigjährigen Laufzeit mit Festzins, kann der Kreditnehmer in der zweiten Hälfte der Finanzierungszeit die Finanzierung kündigen und in eine neue langfristige Zinsbindung wechseln, wenn der derzeitige Zinssatz für Immobilienkredite günstig ist und verhindert damit, in eine mögliche Hochzinsphase am Ende der langen Laufzeit zu rutschen.

Gute Nachrichten für Häuslebauer

27 Juni 2011 von admin Keine Kommentare »

Meistens kommt es anders als man denkt. Dieses Sprichwort stimmt zurzeit ganz besonders für die Entwicklung der Bauzinsen. Eigentlich war jeder Experte von steigenden Immobilienzinsen ausgegangen. Spätestens seit der letzten Erhöhung des Leitzinses der Europäischen Zentralbank war auch der optimistischste Marktbeobachter davon überzeugt, dass die Zeit der historisch niedrigen Zinsen für Hypothekendarlehen vorbei war.

Zunächst schienen die Experten auch Recht zu behalten, denn innerhalb kürzester Zeit übersprangen die Immobilienzinsen die 4-Prozent Marke. Doch seit sechs Wochen hat sich die Entwicklung wieder umgekehrt. Die Top Firmen auf dem Markt bieten ihre Hypothekendarlehen mit einer 10-jährigen Zinsfestschreibung für weit unter 4 Prozent an. Die günstigsten Anbieter liegen zurzeit bei gerade einmal 3,55 Prozent. Durchschnittlich werden Immobiliendarlehen mit einer 10-jährigen Festschreibung der Zinsen für etwas mehr als 3,9 Prozent offeriert.

Die weitere gute Nachricht für angehende Immobilienbesitzer ist, dass sich die Anzeichen mehren, wonach sich die Bauzinsen wieder für längere Zeit auf dem historisch niedrigen Niveau einpendeln werden. Dabei liegen die Ursachen für diese Entwicklung zum einen in der zunehmenden Besorgnis um die Gemeinschaftswährung, den Euro. Die akut drohende Pleite des Staates Griechenland und die Überschuldung vieler weiterer Länder in der Eurozone haben ebenfalls einen großen Anteil an der Entwicklung der Baukreditzinsen. Was dem einen Leid, ist des andern Freud – gelegen kommt diese Entwicklung allen, die jetzt eine Immobilie erstehen wollen – egal ob eine kleine Eigentumswohnung oder eine Villa in Tessin.

Zum anderen wirkt sich die miserable konjunkturelle Lage der Vereinigten Staaten von Amerika mindernd auf die Zinsentwicklung aus. Gleichzeitig sind die Rohstoffpreise zurückgegangen und die drohende Inflation in der Europäischen Union scheint erst einmal vom Tisch zu sein. All diese Gründe tragen dazu bei, dass immer mehr Experten von einer langfristigen Stabilisierung der Immobilienzinsen auf niedrigem Niveau überzeugt sind.

Für Immobilienkäufer bedeutet die positive Entwicklung, dass sie heute mehr als 10.000 Euro weniger für eine Immobilienfinanzierung über 200.000 Euro zahlen als noch im April 2011. Wieder einmal lagen viele Experten mit ihren Vorhersagen falsch.

Sind steigende Immobilienzinsen der neue Trend?“

27 Juni 2011 von admin Keine Kommentare »

Wer den Kauf einer Immobilie plant oder bei wem in der nächsten Zeit die Anschlussfinanzierung fällig wird, der sollte sich beeilen. Denn führende Immobilienexperten haben die allgemeine Tendenz zu steigenden Immobilienzinsen bestätigt und auch die Banken versuchen gar nicht erst, die Entwicklung klein zu reden, sondern haben bereits erste Zinsanpassungen unternommen.

Dabei wäre es so schön gewesen, wenn die Zinsen auch nach der Immobilienkrise so niedrig geblieben wären. Sicher, aktuell kann immer noch nicht davon die Rede sein, dass Immobilienkredite tatsächlich teuer sind; da gab es in den 1990er Jahren ganz andere Zahlen, die es den meisten Menschen höchstens ermöglichte ein Zelt zu kaufen. Aber der Trend bestätigt eben doch eine merkliche Erholung der Finanzwirtschaft und demzufolge auch eine Verteuerung der Kredite.

Wer also noch überlegt und zaudert, ob eine eigene Immobilie tatsächlich etwas für ihn ist, sollte den Kauf innerhalb der nächsten sechs Monate über die Bühne gebracht haben. Und eine bald ins Haus stehende Anschlussfinanzierung sollte dergestalt vorgezogen werden, dass sich Immobilienbesitzer die aktuell günstigen Zinsen durch ein Forward-Darlehen sichern. Diese erkaufte Zinssicherung ist nicht umsonst, aber immer noch besser, als ein sehr hoher Zinssatz in ein oder zwei Jahren. Wer die Anschlussfinanzierung aber vor sich hat, kann die Zinsbindung mit Rücksicht auf die ungewisse Zinsentwicklung in den nächsten Jahren durchaus auf 15 oder 20 Jahre festlegen; kündigen kann man nach zehn Jahren dann immer noch.

Dennoch gibt es keinen wirklichen Grund, in Panik zu verfallen. Günstige Kredite gab und wird es weiterhin geben. Es sei in dem Zusammenhang nur an die energetische Sanierung von Immobilen erinnert, die durch zinsgünstige Darlehen der KfW gefördert werden. Und die staatlichen Zulagen aus dem so genannten Wohn-Riester garantieren dem Nutzer ebenfalls einen günstigen Zinssatz, da diese Zulagen auf förderfähige Bausparverträge eingezahlt werden und der Sparer nach Zuteilung des Vertrages das immer noch zinsgünstige Bauspardarlehen in Anspruch nehmen kann.

Zinserhöhung bei der ING-DiBa

15 Juni 2011 von admin Keine Kommentare »

Zum 09.06.2011 hat die ING-DiBa, die in den letzten Wochen durch besonders häufige Zinssenkungsaktionen im Bereich der Immobilienfinanzierung auf sich aufmerksam gemacht hatte, ihre Preise erhöht: Unabhängig von der gewählten Zinsbindungsfrist und der Höhe des in Rede stehenden Finanzierungsbetrages sind seitdem bei der größten Direktbank Deutschlands um jeweils 0,20 Prozentpunkte erhöhte Zinsen zu zahlen. Das wird zwar bei niemandem gleich zur Kontopfändung führen, aber finanzielle Nachteile bringt das natürlich für den Einzelnen trotzdem mit sich.

Die Konditionsänderung bei der ING-DiBa kann als ein zusätzliches Indiz dafür gewertet werden, dass die Talfahrt der Immobilienzinsen, die nach zunächst sukzessiven Zinserhöhungen ab September 2010 vor einigen Wochen eingesetzt hatte, jetzt beendet sein könnte. Doch angesichts der ungewöhnlichen Situation in ganz Europa, hervorgerufen weniger durch die Andeutungen der EZB auf weitere Leitzinserhöhungen als vielmehr durch die europäische – speziell griechische – Schuldenkrise, haben Zinsspekulationen derzeit einen extrem kurzen Halbzeitwert.

Sicher ist, dass bei der ING-DiBa derzeit im günstigsten Fall die Spannbreite der Effektivzinssätze für eine Immobilienfinanzierung von 3,62 Prozent effektiv bis 4,59 Prozent effektiv reicht. Der untere Wert bezieht sich auf den Preis einer Finanzierung ab 200.000 Euro mit fünfjähriger Zinsbindung. Der obere Zinssatz ist derzeit immer dann zu zahlen, wenn der Zinssatz für einen Kreditbetrag ab 50.000 und unter 100.000 Euro für fünfzehn Jahre festgeschrieben werden soll. Zudem gelten die genannten Zinssätze jeweils für Finanzierungen bis zu maximal fünfzig Prozent des Kaufpreises oder der Herstellungskosten. Selbstverständlich sind auch bei der ING-DiBa deutlich höhere Finanzierungen möglich, doch müssen diese dann mit gestaffelten Preisaufschlägen bezahlt werden. Bei einer Finanzierung in Höhe von über 95 Prozent des Kaufpreises/der Herstellungskosten bedeutet das derzeit einen Zinszuschlag von einem Prozentpunkt.

Die Zinserhöhung bei der ING-DiBa, die zuvor in sehr kurzen Abständen mehrfach die Konditionen für Baufinanzierungen gesenkt und damit besonders sensibel auf die jeweils aktuelle Situation am Kapitalmarkt reagiert hatte, kann, muss aber nicht zwingend als ein erster Hinweis auf zu erwartende Zinserhöhungen sein. Wer allerdings eine im Zusammenhang mit einer Immobilieninvestition notwendige Finanzierung derzeit noch nicht zinsgesichert oder aber den Abschluss der Konditionen für eine anstehende Anschlussfinanzierung noch offen gelassen hat, weil er weiter sinkende Zinsen erwartet, ist dennoch gut beraten, bald zu handeln. Unabhängig davon, was die EZB in den nächsten Monaten beschließen wird, ist eine in ganz Europa weiter ansteigende Inflationsrate ein starkes Indiz dafür, dass Anleger sich ihre Geldentwertungsängste durch höhere Zinsen beim Kauf von langfristigen Anleihen bezahlen lassen werden. Die Folge wären Zinserhöhungen bei langfristig zinsgesicherten Immobilienkrediten. Eine Entwicklung in die gegensätzliche Richtung ist hingegen eher unwahrscheinlich.